SPATENSTICH KLÄRANLAGE ROHR

Am 15.03.2023 erfolgte feierlich der Spatenstich und damit Baustart zum Neubau der zentralen Kläranlage bei Rohr in Südthüringen. Die neue Kläranlage soll die Abwässer von über 6.000 Einwohnern der Ortschaften Rohr (mit Bildungszentrum), Dillstädt, Schwarza und Kühndorf reinigen. Energetische und verfahrenstechnische Prozessoptimierungen standen bei der Planung, welche federführend durch HSP erfolgte, dabei genauso im Fokus, wie Maßnahmen zum Havarie- und Emissionsschutz (von links: Jens Hoffmann und Sascha Kück, HSP + Andre Jäger, ZWAS + Rolf Budnick, TMUEN + Landrätin Peggy Greiser + Liliane Bach, ZWAS + Siegmar Kleffel, BGM Rohr + Robert Nenninger, BAUWI + Jürgen Göbel, IPR).

1. PLATZ ZUR RODEL-WM IN OBERHOF

Nach intensiven 4 Jahren Planung und Bau des Projektes „Umbau und Modernisierung der Rennschlittenbahn Oberhof“ fand vom 23. bis 29. Januar die Weltmeisterschaft der Rennrodler auf der umgestalteten Sportanlage statt. Ein Team von bis zu 40 Planern arbeitete an Gebäuden, Freianlagen, Ingenieurbauwerken, in der Tragwerksplanung, der Technischen Ausrüstungen und vielen weiteren Fachplanungen, um dieses komplexe Bauvorhaben ins Ziel zu bringen. Der besondere Fokus lag dabei auf der neu konzipierten Bahnüberdachung, die mit einem weltweit einzigen Tragsystem eine bessere Sicht für TV-Übertragungen und Zuschauer ermöglicht und gleichzeitig die Bahn vor Wettereinflüssen schützt.

Endspurt Hochwasserschutz Eisfeld

Nach über 7 Jahren Bauzeit ist mit den Arbeiten an der letzten von insgesamt sechs Brücken, der Lückenschluss aller fünf Bauabschnitte fast geschafft. Aktuell wird das östliche Widerlager für das neue Bauwerk hergestellt, wobei die alte Brücke noch der baulichen Zugänglichkeit dient. Oberstrom der Brücke ist eine Treibholzsperre in der Werra zu sehen, die bereits 2016 im Zuge des ersten Bauabschnittes hergestellt wurde. Der in Summe über 1,2 km lange Ausbau des innerstädtischen und beidseitigen Hochwasserschutzes ist nicht nur für ein hundertjährliches Hochwasser bemessen, sondern erfüllt darüber hinaus auch städtebauliche und denkmalschutzgerechte Aufgaben im historisch geprägten Eisfeld. HSP sagt danke an alle Beteiligten.

Neubau Brücke Umkehr

Mit der neuen Fußgängerbrücke „Umkehr“ im Rahmen des Hochwasserschutzes für die Stadt Eisfeld sind nunmehr fünf von insgesamt sechs Brückenneubauten abgeschlossen. Trotz des kurzzeitigen Wintereinbruchs und erhöhten Abflusses in der Werra, konnte das über 18 m lange und 4 Tonnen schwere Bauteil aus Aluminium sicher auf die beiden Widerlager gesetzt werden. Sobald die beiden Anrampungen fertiggestellt sind, kann eine weitere Verbindung zwischen linkem und rechtem Werraufer wieder in Betrieb genommen werden.

EINWEIHUNG FERNWASSERHAUPTLEITUNG MITTELDEUTSCHLAND

Nach 20 Jahren Planung und Bau schließt HSP mit Projektleiter Dirk Jerzykowski ein außerordentlich erfolgreiches Projekt ab. Die 43 km lange Parallelleitung Stahl DN 1.000 mit zahlreichen Sonderbauwerken, Kreuzungen und genehmigungsrechtlichen Besonderheiten umfasst eine Investsumme von ca. 75 Mio. €. Die Tinte von Heike Stahl musste mehrfach aufgefüllt werden. Hervorzuheben ist die herausragende Zusammenarbeit mit der Fernwasserversorgung Elbaue Ostharz GmbH.

SCHWERE GELDÜBERGABE GEGLÜCKT

Am 26.08.2022 erhielt Schmalkaldens Bürgermeister Thomas Kaminski (rechts) einen rund 24 Mio. Euro schweren Förderscheck vom Thüringer Staatssekretär für Wirtschaft, Hochschulen und Digitales, Carsten Feller. Damit können die Arbeiten zur Erschließung des ca. 32 ha großen Industrie- und Gewerbegebietes „An der B19“ mit insgesamt 27 Mio. Euro Bausumme gesichert weitergehen. Eine zuvor durch HSP erstellte Planung bildete die Grundlage und Voraussetzung für die Genehmigung und Förderung des komplexen Bauvorhabens, welches selbstverständlich auch über die gesamte Bauzeit durch HSP erfolgreich weiterbetreut wird. (Foto: Michael Bauroth / Freies Wort).

VERKEHRSFREIGABE SCHMIEDEFELD/SAALFELD

Die Verkehrsfreigabe für die Straße „Am Bahnhof“ wurde durch Schmiedefelds Ortsteilbürgermeister Ulrich Körner, Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania, Cathleen Guntern-Conradi, Werkleiterin des Zweckverbandes Rennsteigwasser, einem Vertreter der Baufirma sowie Jochen Röhler (HSP) am 18.08.2022 feierlich eingeleitet. Die Gemeinschaftsmaßnahme im Saalfelder Ortsteil Schmiedefeld umfasste die Erneuerung aller erdverlegten Medien, den grundhaften Ausbau der Straße und Gehwege sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. HSP war für die Planung und Bauüberwachung verantwortlich. Nach 12 Monaten Bauzeit konnte die komplexe Baumaßnahme mit einem Investitionsvolumen von 1,12 Mio. Euro unter der Verwendung von Fördermitteln termingerecht fertiggestellt werden.

AUFTRAG IN GRABFELD

HSP erhält den Zuschlag für die im Zuge eines VgV-Verfahrens ausgeschriebene Planungsleistung zur Erweiterung der Kläranlage Bibra. Der zuständige, kommunale Wasser- und Abwasserzweckverband Meininger Umland will die vorhandene Kläranlage von derzeit 3.000 auf ca. 9.000 Einwohnerwerte erweitern, um die geplante Vergrößerung des Industriegebietes Thüringer Tor sowie den Grabfelder Ortsteil Wolfmannshausen anzuschließen. Die Herausforderungen für HSP bestehen neben der Erweiterung bei Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes vor allem darin, alle notwendigen Bauwerke und Leitungen auf dem vorhandenen Grundstück und aufgrund der Nähe zur Vorflut hochwasserfrei zu errichten. Wir wünschen dem Planungsteam um Gunnar Tausch, Georg Will und Kevin Borosz viel Erfolg dabei.

ÜBERGABE HOCHBEHÄLTER RAUTAL

Am Tag der Daseinsvorsorge wurde der Hochbehälter Rautal feierlich an den Zweckverband JenaWasser übergeben. Das Bauwerk mit 6.000 m³ Fassungsvermögen bildet den ersten Meilenstein für die Umstrukturierung und Optimierung der Jenaer Wasserversorgung. Grundlage hierfür bildet die von HSP entwickelte Planungsmethode AquaOptima, für die HSP 2013 den Thüringer Staatspreis für Ingenieurleistungen erhielt. Sascha Kück übergab als Dankeschön und im Namen des gesamten HSP-Projektteams um Christian Hohnbaum und Henry Wendler eine hochwertige Schautafel an den Verbandsvorsitzenden Jürgen Hofmann und die Geschäftsführerin der Stadtwerke Jena Netze – Kristin Weiß. 

MAULWÜRFE IN HILDBURGHAUSEN

Die Bauarbeiten zur Erschließung des 5. Bauabschnittes im Hildburghäuser Industriegebiet Nord/Ost laufen derzeit auf Hochtouren. Über 46.000 m³ Erdstoff müssen auf dem ca. 26 ha großen Areal bewegt, ein Regenrückhaltebecken mit knapp 6.000 m³ Volumen ausgehoben, eine rund 800 m lange Erschließungsstraße gebaut, ein Löschwasserbehälter hergestellt und zahlreiche Kanäle, Leitungen und Schächte im Untergrund verlegt werden. Die Bauarbeiten sollen 2023 abgeschlossen sein, so dass dann über die neue Anbindung an die Bundesstraße 89 eine zügige Vermarktung der Gewerbe- und Industrieflächen durch die Stadt Hildburghausen erfolgen kann. HSP koordiniert und begleitet die anspruchsvolle Baumaßnahme von der Planung bis zur Fertigstellung, an der immerhin 6 Baufirmen beteiligt sind.

Kofinanziert von der Europäischen Union

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Bauwirtschaft erhielt HSP im Rahmen des Programms ESF+ eine Kofinanzierung der Europäischen Union. Durch die Fördergelder wurden Beratungen im Schwerpunkt von Rationalisierungsmaßnahmen und Kostensenkungen, Technologietransfer und Technologieanwendung durchgeführt. Dazu war es notwendig, bestehende Geschäftsprozesse zu analysieren und in eine digitale Strategie zu übersetzen. Ein erster Schritt wurde nun mit der Auswahl eines ersten Softwareprodukts gegangen. Weitere werden folgen.

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