GRACE-HOPPER-BAU IN ILMENAU

Zur feierlichen Eröffnung des IT-Dienstleistungszentrums der TU Ilmenau bildeten TLBV-Präsident Hans-Karl Rippel, Infrastrukturministerin Susanna Karawanskij, Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee und Uni-Präsident Kai-Uwe Sattler eine Kette der feierlichen Schlüsselübergabe. Der Neubau – jetzt firmierend unter dem Namen Grace-Hopper-Bau – beinhaltet das Universitätsrechenzentrum, Virtual-Reality-Laboratorien, Computerpools und Lehr- und Verwaltungsräume. Somit konnte der Planungs- und Bauprozess mit einem Volumen von 19 Mio. Euro (davon rund 12,8 Millionen Euro EFRE-Mittel) nach ca. 7 Jahren erfolgreich abgeschlossen werden.

FERTIGSTELLUNG KLÄRANLAGE BEUERNFELD

Nach einer Bauzeit von 17 Monaten konnte Ende August die Kläranlage Beuernfeld/Bolleroda bei Eisenach fertiggestellt werden. HSP erhielt vom zuständigen Trink- und Abwasserverband Eisenach-Erbstromtal (TAVEE) die Aufgabe, die Entwässerungssituation der beiden Ortslagen im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes Eisenach neu zu betrachten. Im Ergebnis stellte sich der Neubau einer Kompaktkläranlage als Vorzugslösung heraus. Im ersten Abschnitt wurde die Ortslage Beuernfeld mittels eines neuen Schmutzwasserpumpwerks und zugehöriger Abwasserdruckleitung an die Kläranlage angeschlossen. Hierfür musste die vorhandene Kleinkläranlage in Beuernfeld zurückgebaut werden. Fast parallel entstand zudem auch die neue Anlage zwischen beiden Ortschaften. Die Herausforderungen der ca. 2 Mio. teuren Maßnahme war vor allem die bauzeitliche Aufrechterhaltung der Abwasserreinigung.

ÜBERGABE INDUSTRIEGEBIET HILDBURGHAUSEN

Mit Fertigstellung des fünften Bauabschnittes im Gewerbegebiet Nordost schafft Hildburghausen weitere 20 Hektar Bauland für Industrie und Gewerbe. Bürgermeister Patrick Hammerschmidt weihte im Beisein zahlreicher Stadträte, des Vizelandrats Dirk Lindner und vieler weiterer am Bau und der Planung beteiligter Partner das neue Gebiet ein. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 5,7 Mio. Euro, wovon rund 4 Mio. Euro durch den Freistaat Thüringen gefördert wurden. HSP war sowohl für die Planung als auch die Bauoberleitung verantwortlich. Einer der Schwerpunkte war die neue Knotenausbildung zum verkehrsseitigen Anschluss an die Bundesstraße 89.

ANSCHLUSS AN DIE GRUPPENWASSERVERSORGUNG

Seit 2019 liefen die planerischen Aktivitäten für diese wichtige Baumaßnahme. Auf ca. 8 km Länge wird in den nächsten 2 Jahren eine neue Verbindungsleitung DN 300 nach Elgersburg und weiter nach Geraberg verlegt, ein Hochbehälter in Ilmenau saniert und ein neuer in Elgersburg gebaut. Für die beiden Anschlussgemeinden wird sich nach Fertigstellung mit der Lieferung von bis zu ca. 860.000 m³ Trinkwasser im Jahr die bisherige, kritische Versorgungssituation gerade in den Sommermonaten entspannen.

SPATENSTICH INDUSTRIEGEBIET SCHMALKALDEN

Am 12. Juni packte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee zusammen mit Staatssekretär Carsten Feller und der Landtagsabgeordneten Janine März beim Baubeginn zur Erschließung des Industriegebietes „An der B 19“ bei Schmalkalden mit an. Gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Kaminski (3. v.r.), Peter Niepage, EFG (links), Sascha Kück, HSP (2. v.l.), Mike Schüler, Bickhardt Bau (2. v.r.) und Bauamtsleiter Lothar Hilpert (rechts) wurde der Spatenstich zum Baustart von Los 02 vollzogen. Zunächst wird ein neuer Kreisverkehr hergestellt, der das geplante Gebiet an die Landesstraße 1026 und die Bundesstraße 19 verkehrsseitig anbindet. Danach folgen noch 9 Baulose bis zur Fertigstellung des Industriegebietes mit einem Kostenvolumen von ca. 27 Mio. Euro. Das Los 01 ist bereits fertiggestellt. Es umfasste den Rückbau einer alten Industriebrache nahe Floh-Seligenthal und bildete damit eine Ausgleichsmaßnahme für das neue Industriegebiet.

KURZ VOR FERTIGSTELLUNG

Die Erweiterung des Industriegebietes Nord-Ost in Hildburghausen befindet sich mit der in Kürze geplanten Verkehrsfreigabe des neugebauten Verkehrsknoten auf der B 89 unmittelbar vor der Fertigstellung. Nach zwei Jahren intensiver Bauzeit warten nun ca. 26 ha auf ihre Vermarktung. HSP koordinierte und begleitete die anspruchsvolle Baumaßnahme von der Planung bis zur Fertigstellung.

Zuschlag in Jena

Im Jenaer Ortsteil Lützeroda soll ein 2,2 ha großes Wohngebiet für ca. 35 Grundstücke entstehen. HSP erhielt für die notwendige Erschließungsplanung im Rahmen eines VgV-Verfahrens den Zuschlag. Für das Gebiet ist neben konventionellen Verkehrsanlagen und Entwässerungseinrichtungen auch ein Nahwärmenetz inklusive der Herstellung von Erdwärmekollektoren vorgesehen, so dass darüber später alle Gebäude beheizt werden können. HSP kann bei der Umsetzung des Vorhabens sowohl auf den Generalentwässerungsplan als auch Generalplan Wasser (Aqua Optima) zurückgreifen, für dessen Erstellung HSP im Auftrag der Stadtwerke tätig war.

Spatenstich Wohngebiet Palmental

Am 18.04.2023 erfolgte der Baustart zur komplexen Erschließung des Eisenacher Wohngebietes „Palmental“. Herr Kollert (Eisenacher Versorgungsbetriebe GmbH), Herr Kahlenberg (Werkleiter TAV Eisenach-Erbstromtal), Frau Wolf (Oberbürgermeisterin Stadt Eisenach), Herr Traudt (HSP), Herr Zimmermann und Herr Gräfe (Eurovia) leiteten die Arbeiten zum ersten von insgesamt drei Bauabschnitten feierlich mit einem Spatenstich ein. Für das ca. 4,5 ha große Areal werden neben der Herstellung von topografisch anspruchsvollen Erschließungsstraßen ein neues Abwassertrennsystem, ein Schmutzwasserpumpwerk, die Verlegung von Nieder- und Mittelspannungskabel sowie Trinkwasserleitungen realisiert. Für die Ver- und Entsorgung muss dabei auch die Nesse unterquert werden. Die Arbeiten verlaufen dabei parallel zur laufenden Hochwasserschutzmaßnahme (Maßnahmekomplex III). Wir wünschen dem HSP-Projektteam weiterhin einen erfolgreichen Projektverlauf bis zum geplanten Bauende des ersten Bauabschnittes im Mai 2024.

SPATENSTICH KLÄRANLAGE ROHR

Am 15.03.2023 erfolgte feierlich der Spatenstich und damit Baustart zum Neubau der zentralen Kläranlage bei Rohr in Südthüringen. Die neue Kläranlage soll die Abwässer von über 6.000 Einwohnern der Ortschaften Rohr (mit Bildungszentrum), Dillstädt, Schwarza und Kühndorf reinigen. Energetische und verfahrenstechnische Prozessoptimierungen standen bei der Planung, welche federführend durch HSP erfolgte, dabei genauso im Fokus, wie Maßnahmen zum Havarie- und Emissionsschutz (von links: Jens Hoffmann und Sascha Kück, HSP + Andre Jäger, ZWAS + Rolf Budnick, TMUEN + Landrätin Peggy Greiser + Liliane Bach, ZWAS + Siegmar Kleffel, BGM Rohr + Robert Nenninger, BAUWI + Jürgen Göbel, IPR).

1. PLATZ ZUR RODEL-WM IN OBERHOF

Nach intensiven 4 Jahren Planung und Bau des Projektes „Umbau und Modernisierung der Rennschlittenbahn Oberhof“ fand vom 23. bis 29. Januar die Weltmeisterschaft der Rennrodler auf der umgestalteten Sportanlage statt. Ein Team von bis zu 40 Planern arbeitete an Gebäuden, Freianlagen, Ingenieurbauwerken, in der Tragwerksplanung, der Technischen Ausrüstungen und vielen weiteren Fachplanungen, um dieses komplexe Bauvorhaben ins Ziel zu bringen. Der besondere Fokus lag dabei auf der neu konzipierten Bahnüberdachung, die mit einem weltweit einzigen Tragsystem eine bessere Sicht für TV-Übertragungen und Zuschauer ermöglicht und gleichzeitig die Bahn vor Wettereinflüssen schützt.

Kofinanziert von der Europäischen Union

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Bauwirtschaft erhielt HSP im Rahmen des Programms ESF+ eine Kofinanzierung der Europäischen Union. Durch die Fördergelder wurden Beratungen im Schwerpunkt von Rationalisierungsmaßnahmen und Kostensenkungen, Technologietransfer und Technologieanwendung durchgeführt. Dazu war es notwendig, bestehende Geschäftsprozesse zu analysieren und in eine digitale Strategie zu übersetzen. Ein erster Schritt wurde nun mit der Auswahl eines ersten Softwareprodukts gegangen. Weitere werden folgen.

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