Neues Wohnen Jena-Zwätzen – Ein Projekt geht zu Ende, viele Erfahrungen bleiben

Was vor rund zehn Jahren mit der Entwicklung der Erschließungsplanung aus dem Masterplan begann, kam ab 2018 in die Umsetzung bis hin zur vierjährigen Betreuung der Unterhaltungspflege.

Auf der Homepage zum Wohngebiet Am Oelste kann man sich im Zeitraffervideo die Umsetzung unserer Gesamtplanung ansehen.

Nun schließen wir dieses Projekt ab – mit einem lachenden und einem durchaus wehmütigen Auge.

Besonders stolz sind wir auf das Ergebnis; die Stadt Jena war mutig erstmals in einem neuen Wohngebiet den Freiraum vor dem Hochbau fertigzustellen.

Was dieses Projekt für uns aber besonders gemacht hat, waren nicht allein die planerischen und baulichen Ergebnisse, sondern vor allem die Menschen dahinter.

Über die vielen Jahre ist ein konstantes, eingespieltes Team entstanden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Auftraggeber Kommunale Immobilien Jena (KIJ), dem Kommunalservice (KSJ), TS-Bau Jena und Bierbach`s Garten- und Landschaftsbau war geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, Verlässlichkeit und dem gemeinsamen Anspruch, etwas Gutes zu schaffen.

Manche Projekte sind eben mehr als nur ein Auftrag – sie bleiben in Erinnerung.

Katastrophenschutz in Weimar

In Weimar nimmt die Planung für das neue Katastrophenschutzzentrum zunehmend Gestalt an. Die Entwurfsplanung wurde erfolgreich vor dem Bau- und Umweltausschuss verteidigt und der Stadtrat hat bereits grünes Licht für den Bau gegeben. Geplant ist ein Gebäudeensemble aus einer Lagerhalle, einer Fahrzeughalle sowie einem Sozialtrakt mit diversen Funktionen. Damit entsteht eine wichtige Infrastruktur für den Katastrophenschutz und die damit verbundenen Einsatz- und Unterstützungsaufgaben. Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten; insbesondere den Verantwortlichen der Stadt Weimar, war trotz Termindruck ein gutes Beispiel für eine vorbildliche Projektkommunikation.

Spatenstich für Rechenzentrum Erfurt

Im Beisein des Ministers für Digitales und Infrastruktur Steffen Schütz, der Staatssekretärin Milen Starke, des Leiters des Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr Hans-Karl Rippel, des Leiters des Thüringer Landesrechenzentrums Dr. Thomas Brückner und des verantwortlichen Partners von HSP Felix Harbig erfolgte der feierliche Spatenstich zur Erweiterung und Sanierung des Landesrechenzentrums in Erfurt. Das Bauvorhaben wird die IT-Infrastruktur des Freistaates langfristig und zukunftsfähig absichern. Mit Investitionskosten von ca. 63 Mio. EUR ist es eines der größten Hochbauprojekte des Landes Thüringen.

16. VOB-SEMINAR

Das diesjährige von HSP organisierte VOB-Seminar vertiefte das Thema „Grundlagen der VOB“, denn es sind die Grundlagen, auf die gegründet wird. Wenn diese nicht sitzen, wird es „oben“ wackelig. Rechtsanwalt Moritz Lennich von der Baurechts-Kanzlei Franz und Partner aus Köln und München erläuterte präzise und mit Praxisbeispielen die Auslegung der wichtigsten Paragrafen. Gleich im Seminar wurden wichtige Punkte durch eine interaktive Abfrage geprüft. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr…

35 Jahre HSP Architekten Ingenieure

Am vergangenen Freitag feierte HSP Architekten Ingenieure sein 35-jähriges Firmenjubiläum. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen, Geschäftspartnern, Wegbegleitern, Freunden des Unternehmens sowie aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden blickten wir auf 35 erfolgreiche Jahre zurück.

Bei bestem Wetter bot die Jubiläumsveranstaltung den perfekten Rahmen für persönliche Gespräche, spannende Begegnungen und den gemeinsamen Austausch über vergangene Projekte und zukünftige Entwicklungen. Die hohe Besucherzahl und die vielen positiven Rückmeldungen haben deutlich gemacht, wie eng HSP mit der Region und seinen Partnern verbunden ist.

Das 35-jährige Jubiläum war für uns nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und voller Zuversicht nach vorn zu schauen. Wir freuen uns darauf, auch künftig innovative Projekte in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Planung und Bauwesen zu gestalten und gemeinsam mit unseren Partnern die Zukunft zu entwickeln.

Hochbehälter Schweizerhöhe in Jena

Der neue Hochbehälter Schweizerhöhe stärkt die Trinkwasserversorgung in Jena. Mit einem Speichervolumen von 5.000 m³ versorgt die Anlage rund 15.000 Menschen sowie wichtige Forschungs- und Industriestandorte.

HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER übernahm die Planung des neuen Hochbehälters. Ziel war ein leistungsfähiges Speicherbauwerk, das die Anforderungen an eine moderne und sichere Wasserversorgung erfüllt.

Der Hochbehälter verfügt über zwei Wasserkammern mit jeweils 2.500 m³ Fassungsvermögen. Er speichert Trinkwasser, stabilisiert den Wasserdruck und erhöht die Versorgungssicherheit in Jena und der Region.

Der Neubau ersetzt den bisherigen Hochbehälter Schweizerhöhe aus dem Jahr 1899. Gleichzeitig unterstützt das Bauwerk die langfristige Weiterentwicklung der Jenaer Wasserversorgung.

Von der Anlage profitieren die Stadtteile Jena-West und Jena-Süd sowie die Gemeinden Zimmritz, Bucha und Altenberga.

Wir freuen uns, mit unserer Planung einen Beitrag zu diesem wichtigen Projekt geleistet zu haben. So entstand die Grundlage für eine sichere und zuverlässige Trinkwasserversorgung für die kommenden Jahrzehnte.

Schulsporthalle Erfurt

Zu Beginn des Schuljahres 2026/27 wurde die generalsanierte Sporthalle der Grundschule am Wiesenhügel an den Nutzer übergaben. Dies wurde im Rahmen einer kleinen Zeremonie durch Frau Greskamp (Garten- und Friedhofsamt), Herr Kratzsch (Modellvorhaben Südost), Herr Bärwolff (Dezernent für Bau, Verkehr und Umwelt), Frau Bank-Diemar (Schulleiterin Grundschule am Wiesenhügel), Herr Schmidt (stellv. Ortsteilbürgermeister) und Herr Harbig (HSP) gefeiert.

Das Gebäude wurde energetisch und barrierefrei saniert. Durch die Umsetzung eines zeitgemäßen Brandschutzkonzeptes konnten ohne Verlust an Sicherheit zudem Baukosten reduziert werden. Insgesamt wurden rund 4,5 Millionen Euro investiert; davon stammen 3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung im Rahmen des Modellvorhaben Südost.

Somit steht ab sofort den Grundschülern ein Jahr nach Bezug der sanierten Schule endlich ihr vollständiges Schulgelände wieder zur Verfügung und der Schul- und Vereinssport hat wieder ein Zuhause.

Foto: Stadtverwaltung Erfurt

Rathaus in Erfurt

Das Brühl in Erfurt wird seit den 1990er Jahren von einem Industriestandort in ein intergiertes Stadtquartier umgewandelt. Unter anderem werden die ehemaligen Forschungs- und Laborgebäude des Funkwerk Erfurt durch die Landeshauptstadt Erfurt in das Technisches Rathaus umgebaut. Es handelt sich um einen „Mehrzweck-Geschoßbau in Stahlbetonskelett-Montagebauweise mit Scheibenstabilisierung nach der Rationalisierten mehrgeschossigen Stahlbetonskelett-Montagebauweise 2 Mp im VEB BMK Ost (SK Ost)“. In einem 4. und 5. Bauabschnitt werden die Architektur und Freianlagen von HSP betreut. Zukünftig wird dort das Tiefbau- und Verkehrsamt mit ca. 202 Arbeitsplätzen untergebracht werden. Ein wichtiger Meilenstein steht – gerade für die Außenwahrnehmung – aktuell bevor: die Fertigstellung der Fassaden.

Industrie- und Gewerbegebiet „An der B19“ Schmalkalden

Nach rund drei Jahren Planung und Bau wurde das Industrie- und Gewerbegebiet „An der B19“ in Schmalkalden offiziell eröffnet. Das neue Areal liegt zwischen Niederschmalkalden und Schwallungen und bietet eine direkte Anbindung an die Bundesstraße B19. Damit stärkt das Projekt den Wirtschaftsstandort Schmalkalden und die Region Südthüringen nachhaltig.

Auf einer vermarktbaren Nettofläche von rund 27,7 Hektar entstehen attraktive Flächen für Industrie- und Gewerbebetriebe. Das Land Thüringen förderte die Erschließung des Industriegebiets mit rund 23,9 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro.

HSP architekten ingenieure verantwortete die Planung des Industrie- und Gewerbegebiets und leistet mit dem Projekt einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung sowie zur Schaffung zukunftsfähiger Wirtschaftsstandorte.

Zum Abschluss danken wir unserem Projektteam, das die Planung über alle Phasen hinweg engagiert, fachlich fundiert und mit großer Sorgfalt umgesetzt hat.

Architektouren 2026: Wir sind dabei!

Die Architektouren 2026 der Bayerischen Architektenkammer stehen vor der Tür – und wir freuen uns sehr, in diesem Jahr mit unserem Projekt Freizeitgelände „Abenteuerpforte“ vertreten zu sein.
Im schönen Mellrichstadt geben wir Einblicke in Planung, Gestaltung und Umsetzung dieses besonderen Projekts.

Neben unserer Abenteuerpforte in Mellrichstadt stellt die Bayerische Architektenkammer im offiziellen Architektouren-Booklet 2026 zahlreiche weitere Projekte vor.

Zum Architektouren-Booklet 2026

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