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Werratal-Wiesgrund

ABWASSERBESEITIGUNG
Werratal-Wiesgrund, Meininger Umland
BESONDERHEITEN

Neubau von Kläranlagen mit 8.000 EW, Neubau von 3 Stauraumkanälen mit ca. 780 m³, Neubau von 8 Abwasserpumpwerken mit QGes = 140 l/s, 6 Querungen Gewässer 1. Ordnung, 3 Querungen Bahnanlage, 5 Querungen Bundes- und Landesstraßen, 890 m Ortskanalisation im Trenn- und Mischsystem, 530 m Abwasserdruckleitung, zum Teil in FFH-Gebieten, 500 m Neutrassierung und zum Teil Offenlegung Gewässer 2. Ordnung

AUFTRAGGEBER
Kommunaler Wasser- und Abwasserzweckverband Meininger Umland (KWA)
LEISTUNGEN
Abwasserbeseitigung, konstruktiver Ingenieurbau, Tragwerksplanung, Hydraulische Berechnungen, Freianlagen und Landschaftspflegerischer Begleitplan, Bau im Überschwemmungsgebiet, Integration einer Justizvollzugsanstalt, Technische Ausrüstung, Örtliche Bauüberwachung, SiGeKo

Im südthüringer Werratal bei Meiningen waren umfangreiche Planungen für die abwasserseitige Erschließung von insgesamt zehn Ortschaften notwendig. Dabei mussten für die Ortslagen entsprechende Generalentwässerungspläne und sowie ein Gesamtkonzept zur Abwasserüberleitung und -reinigung angefertigt werden. Für die zentrale Abwasserreinigung wurde eine Kläranlage zwischen Ober- und Untermaßfeld im sogenannten Gleisdreieck für insgesamt 7.400 Einwohnerwerte errichtet.
Aufgrund der Topografie und der Nähe zur Werra (Gewässer 1. Ordnung und FFH-Gebiet) waren zahlreiche Querungen des Vorfluters, verschiedener Bundes- und Landesstraßen sowie vorhandener Gleisanlagen der Deutschen Bahn notwendig. Die Überleitungen wurden mittels Pumpwerke als Druckentwässerung ausgebildet. Es wurden bereits 5 Pumpwerke realisiert. Eins dieser Pumpwerke musste in der bestehenden Justizvollzugsanstalt Untermaßfeld als Mischwasserpumpwerk hergestellt werden.
Aufgrund der vorhandenen Kanalisation entwässern viele der betrachteten Ortslagen im Mischsystem. Deshalb waren zahlreiche Mischwasserbehandlungsanlagen teilweise im Überschwemmungsgebiet der Werra zu errichten. Schwierige Baugrundverhältnisse, die Berücksichtigung der bestehenden Vegetation im FFH-Gebiet sowie oft zu benutzende Privatgrundstücke stellten große Anforderungen an die Planung und Bauüberwachung der Maßnahmen.

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