Skihalle Oberhof

Auftraggeber
Landratsamt Schmalkalden-Meiningen

Standort
Oberhof, Thüringer Wald

Leistungen
Freianlagen, Konstruktiver Ingenieurbau

Besonderheiten
Lage im Landschaftsschutzgebiet und in der Trinkwasserschutzzone einer Trinkwassertalsperre

Auf Initiative des Deutschen Skiverbandes wurde zurückliegend ein Wettbewerb um einen Standort für einen Skilanglauftunnel ausgeschrieben, für den die Stadt Oberhof den Standortzuschlag erhielt. Durch den Bau der Skilanglaufhalle können Deutsche und Internationale Biathleten, Nordisch Kombinierte und Langläufer während der Frühjahr-, Sommer- und Herbstmonate ihr Training unter winterlichen Bedingungen absolvieren. Neben der Mitwirkung bei der Findung des genauen Streckenbandes und anderer technischer Fragen zum Bauwerk selbst wurden alle notwendigen Planungsleistungen im Zusammenhang mit der Entwässerung und den Außenanlagen gelöst. Besonders anspruchsvoll gestaltete sich die Entwässerung auf Grund der exponierten Lage innerhalb der Trinkwasserschutzzone der Talsperre Luisenthal. Mit dem Bau der für die Entwässerung erforderlichen Regenrückhaltebecken kam es zu erheblichen Eingriffen in die natürliche Vegetation. Aufgrund des Verlustes von Vegetationsflächen und Großgrün sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Umfeld der Skihalle notwendig. Im Rahmen der landschaftspflegerischen Begleitplanung wurden 10.500 m² Bergwiesen geschaffen, 6.100 m² Sukzessionflächen hergestellt und 11.500 m² Böschungen gesichert und begrünt. Im Eingangsbereich der Skihalle wurden Rhododendren und bodendeckende Gewächse gepflanzt.