Puschkinplatz Hildburghausen

Auftraggeber
Stadt Hildburghausen

Standort
Puschkinplatz, 98646 Hildburghausen

Leistungen
Freianlagen, Städtebau, Verkehrsanlagen

Besonderheiten
baurechtliche Genehmigung über die Aufstellung eines Bebauungsplanes

Puschkinplatz Hildburghausen

Der Puschkinplatz ist einer der verkehrseitig bedeutungsvollsten Knotenpunkte der Stadt Hildburghausen. Es handelt sich hierbei um den Verkehrsknoten der B89 mit der Clara-Zetkin-Straße und der Unteren Marktstraße in Hildburghausen. Der Knotenpunkt ist ein Teil des Bundesstraßennetzes des Freistaates Thüringen. Ziel der Planung war es, die Unübersichtlichkeit und die dadurch schwer begreifbaren Fahrbeziehungen und Vorfahrtregelungen zu verbessern und einen technisch einwandfreien Knotenpunkt zu schaffen. Durch die Neugestaltung wird die Funktionalität der öffentlichen Verkehrsflächen erhöht und durch die Neuordnung der Nebenanlagen das historische Stadtbild verbessert. Es wird die Attraktivität und die positive Auswirkung auf den Fremdenverkehr gesteigert.

Für das gesamte Planungsgebiet mit sämtlichen Zu- und Abfahrten zum Puschkinplatz wurde durch HSP ein Bebauungsplan erstellt und somit für die weiteren Planungsphasen eine Rechtsgrundlage geschaffen, auf dessen Grundlage die Genehmigungs- und Ausführungsplanungen erstellt wurden. In vorgelagerten Studien wurden mehrere Gestaltungsmöglichkeiten erarbeitet. Hierbei stand die Maßgabe an einen funktionalen Knotenpunkt für alle Verkehrsteilnehmer im Vordergrund. Die Planungskonzepte wurden laufend den verschiedenen Verwaltungskremien vorgestellt. Inhalt der Studien war u.a. auch eine Variante zur Umgestaltung zum Kreisverkehrsplatz.

Die Planungen des Puschkinplatzes wurden mit den Planungsleistungen zum Unteren Markt in die Innstadt fortgeführt. Hier spielten zunehmend neben den technischen Randbedingungen der Denkmalschutz und eine für die ansässigen Geschäfte erträgliche Baudurchführung eine Rolle.