Industriegebiet Thüringer Tor

Auftraggeber
Landkreis Schmalkalden – Meiningen

Standort
Grabfeld, Ortsteile Wolfmannshausen und Queienfeld

Leistungen
Abwasserbeseitigung, Freianlagen, Komplexe Erschließung, Technische Ausrüstung, Verkehrsanlagen, Wasserbau, Wasserversorgung

Erschließung Industriegebiet Thüringer Tor - I.T.T., Gesamtfläche 100 ha

Im Auftrag des Landkreises Schmalkalden-Meiningen entstand zwischen Queienfeld und Wolfmannshausen ein ca. 63 ha großes Industrie- und Gewerbegebiet an der BAB A71 in Thüringen. HOFFMANN.SEIFERT.PARTNER war mit der gesamten Planung und baulichen Begleitung beauftragt.
Besondere Anforderungen wurden bei der Erschließung des Standortes vorrangig an die Entwässerung gestellt. Diese erfolgt im Trennsystem, wobei das anfallende Schmutzwasser über entsprechende Sammelleitungen einer ebenfalls in diesem Zusammenhang neu realisierten Kläranlage zugeführt wird. Aufgrund der sehr hoch versiegelten Gewerbe – und Industrieflächen sowie zulaufenden Außeneinzugsgebietsflächen entstehen im Niederschlagsfall zum Teil sehr große Wassermengen, die nicht direkt den naheliegenden Vorflutern zugeführt werden konnten. Entsprechende Retentions- und Versickerungssysteme waren daher notwendig.

Darüber hinaus entstand ein Regenrückhaltebecken mit schwimmender Tauchwand zum Rückhalt von Leichtflüssigkeiten. Die Retentionsmulden wurden naturnah gestaltet, um diese bei der Bilanzierung für die landschaftspflegerischen Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen positiv zu berücksichtigen. Das Graben- und Muldensystem beinhaltet ein Gesamtspeichervolumen von über 20.800 m³.

Die Mittelspannungsversorgung erfolgte durch Heranführung eines überregionalen Netzes von der 20 km entfernten Station Gräfenthal. Gas wurde von dem 15 km entfernten Hauptverteiler bei Jüchsen herangeführt.

Die Erschließungsplanung erfolgte unter der Maßgabe, dass die derzeit erschlossene Fläche von 63 ha auf 100 ha erweitert werden kann.